zur Hubschrauberstaffel Fliegerhorst Immelmann.
Am Dienstag, den 19.04.2005 beginnt unsere Reise in strömenden Regen, der hinter dem Teutoburger Wald nachlässt und schließlich hinter dem Weserbergland in Sonnenschein über geht.
Herr Eisleben in unserem „Grünen Bus“ hat es im vorhinein orakelt.
Unser vielfach bewährtes Service-Team hat uns mit Geburtstags-Kaffe (jemand wurde 160 Jahre alt) über diese Schlechtwetter-Phase geholfen
Nachdem wir das Hotel erreicht und unsere Zimmer belegt hatten, begaben wir uns in das herrliche Städtchen Celle.
Es wurde viel gestaunt über diese wunderschön erhaltenen Fachwerkhäuser, wovon Celle
über 400 Stück aufweisen kann.
Eine geführte Stadtbesichtigung war dann der Vertiefung der Details vorbehalten.
Ein jeder hatte viel Freude und konnte sich kaum "Sattsehen".
Ach ja "Sattsehen": um 19:00 Uhr hatten wir ein gemeinsames Abendessen in einem freundlichen Lokal, der „Blühenden Schiffahrt“, einem Lokal direkt an der Aller gelegen.
Erst spät folgten wir dem Ruf der Vernunft und gingen zur Nachtruhe, denn am Mittwoch den 20.04.2005, war ein strapaziöser Tag angesagt.
Um 09:00 Uhr war Meldung an der Immelmann-Kaserne, wo wir von dem Offizier der Öffentlichkeitsarbeit, freundlich in Empfang genommen wurden.
Nach einem Info-Film, abgerundet von diversen Fragen, wurden wir in vier Gruppen aufgeteilt und haben dann im Wechsel den Hubschrauber Bell, den Hubschrauber Bo, die Flughafen-Feuerwehr und den Tower besucht.
Es war beeindruckend in solch einem Hubschrauber Platz nehmen zu dürfen und die vielen Instrumente zu sehen.
Vor allem, wenn man vom Info-Film gesehen hat, wie diese Maschinen bravourös gesteuert und geflogen werden können.
Die Erklärungen der Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge im besonderen zur Hilfe bei Hubschrauberpannen, sowie die diversen Erklärungen auf dem 100-Stufen hohen Tower über die Aufsicht über den Flugbetrieb sowie den Ausbildungsbetrieb, über die Anzeigen über die in der Luft befindlichen und soeben zurückkommenden Fluggeräte, sowie die Angaben über Windgeschwindigkeit und Windrichtungen, sowie der Anflugpositionen und Anflugrichtungen und Landungen über 08 bzw. 280 Landebahn, machte doch der Aufnahmefähigkeiten langsam den Garaus.
Es war eine tolle informative Veranstaltung.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine haben wir die Kaserne verlassen und sagen noch einmal Dank für diesen Besuch.
Nach kurzer Fahrt haben wir das „Deutsche Erdölmuseum Wietze“ besucht.
Wir wurden von der Museums-Direktorin Frau Dr. Abel freundlich begrüßt und haben dann 90 Minuten gestaunt, was es hier alles zu sehen gibt.
Hier wurde 1858 eine der weltweit ersten ölfündigen Bohrung niedergebracht. 1908 wurden von dort 80% der deutschen Erdölproduktion gefördert.
Der theoretische Teil wurde genau so intensiv herübergebracht wie auch der praktische Teil in der Außenanlage.
Dieser Besuch wird uns noch sehr lange in bester Erinnerung bleiben.
Auch hier sagen wir noch einmal herzlichen Dank.
Nach diesem anstrengenden Tag traten wir nun die Heimreise an die ohne nennenswerte Verzögerungen vonstatten ging.
Herr Manfred Rhefeld war so von dem Gesehenen und Erlebten begeistert, dass er sich im Bus dafür besonders bedankte.
Auch hier nochmals Dank an unseren besonnen Busfahrer Herr Eisleben.